Großblütige Königskerze (Verbascum densiflorum)

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In unserem Garten war die Großblütige Königskerze von Anfang an vorhanden - ohne unser zutun.
Ist sie einmal da, säht sie sich zuverlässig selbst aus. Keine Sorge - sie wird nicht lästig und lässt sich an ungünstigen Stellen (z.B. mitten im Gemüsebeet) leicht herausziehen. Für uns ist es jedes Jahr wieder interessant zu beobachten wo die neuen Rosetten austreiben. Auch sie blüht erst im zweiten Jahr. Manche Exemplare werden nur knapp über einen Meter, Andere bis knapp über zwei Meter.
Bei uns darf sie überall dort stehen bleiben, wo sie nicht "im Weg" ist. Heisst, grundsätzlich in jedem Staudenbeet, an Wegrändern und teilweise auch in Gemüsebeeten - je nachdem was dort sonst noch wachsen soll.

Schön ist auch, dass sie nach dem Abblühen und Vertrocknen noch wertvoll für viele Insekten bleibt. Der markhaltige Stiel wird von einigen Wildbienen gerne zum Nestbau genutzt. Bei uns dürfen daher auch die abgestorbenen Pflanzen stehen bleiben bis sie von selbst umfallen.

Bitte hierzu beachten: Erst nachdem die Stiele vertrocknet sind können sie von Wildbienen als Brutstätte genutzt werden. Ein "Königskerzen Zyklus" in Kurzform:

  • 1. Jahr: Rosettenbildung
  • 2. Jahr: Blüte; danach vertrocknet sie
  • 3. Jahr: Mögliche Besiedelung durch Wildbienen
  • 4. Jahr: Schlupf der Nachkommen


Wenn ihr die Königskerzen also als mögliche Nistgelegenheit stehen lassen möchtet dürft ihr nicht der deutschen Ordnungsliebe verfallen und die vertrockneten Stängel nach dem Winter abräumen. Ihr müsst sie noch zwei Jahre stehen lassen - also, am besten bis zum Umfallen. 
(Ihr schafft das! Wir glauben an euch ;) )

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