DanielsKleiberei

Eine ausführlichere Vorstellung und ein "Wort zum Blog"


Ein herzliches Willkommen zu unserem ersten „Blog“-Artikel.

Warum ich den „Blog“ in Anführungszeichen setze? Weil ich nicht wirklich weiß, ob das hier als klassischer Blog durchgehen wird.

Ehrlich gesagt ist das aber auch nicht unsere Absicht. Wir möchten hier über Themen schreiben, die für uns mit unserem „lebendigen Garten“ und DanielsKleiberei zusammenhängen. Wir informieren euch darüber, wie unsere Nisthilfen entstehen, wie wir den damals vorhandenen Garten umgemodelt haben zu dem was er heute ist, was wir mit Flächen vorhaben die noch nicht umgestaltet sind oder aber die einfach nicht so funktionieren wie wir uns das vorgestellt hatten. Es gibt genug Themen die eventuell interessant sind – vielleicht nicht jedes Thema für jeden, aber für den Ein oder Anderen hilfreich oder auch nur amüsant zu lesen.

Das Schreiben der Artikel wird immer derjenige von uns übernehmen, der mehr Ahnung zum Thema hat. Vielleicht schreiben wir auch den Ein oder Anderen zusammen – vorausgesetzt wir beißen uns dabei nicht gegenseitig in die Finger… Mal schauen wie das klappt 😉

Auch die Werkbank ist ein Einzelstück. Hier wird noch alles selbst und von Hand gearbeitet

 

Jetzt aber zum eigentlichen Thema – eine Vorstellung der Kleiberei und ihrer Abläufe… 

„DanielsKleiberei“ ist ein Kleinunternehmen im wörtlichen Sinn. 

Sämtliche Nisthilfen werden von Daniel ausgetüftelt (im Vorfeld verbringt er dazu Stunden mit der Recherche zum Thema) und auch ausschließlich von ihm gebaut. Seine Arbeiten wandern erst dann in den Shop wenn ER mit dem Prototyp zufrieden ist und das kann dauern… 

Die Werkstatt, in der die meisten Arbeiten stattfinden, hat ca. 35qm². Die Vorbereitung der Eichenbalken für die Wildbienen-Nisthilfen, welche mit ziemlich viel Dreck und Staub verbunden ist, findet im Freien statt – was zumindest einmal trockenes Wetter erfordert. 

 

Die Jungpflanzen für den Shop stehen, zumindest im Moment, in unserem Hof.
Was im Frühjahr immer wieder lustig wird – die Fläche einer Gärtnerei haben wir dazu definitiv nicht. Er ähnelt eher einer doppelten Garageneinfahrt.

Die Samen für unsere Pflanzen und gleichzeitig auch die Samen die im Shop angeboten werden, sammeln wir bei uns im Garten. Wir können also nur anbieten, was wir selbst auch haben.
Sortiert und gereinigt werden sie von Hand. Das passiert oft direkt nach der Ernte, teilweise aber auch über's Jahr verteilt. Manche müssen noch richtig trocknen und manche sind so fitzelig aus ihren Hüllen zu bekommen oder aufwändig zu säubern, dass ich das etappenweise machen muss um nicht zum Huhn zu werden. So wandern dann auch unterm Jahr noch manche Samen in den Shop.

Die Jungpflanzen stehen bis zum Verkauf im Gewächshäuschen. Auch ein handgefertigtes Einzelstück
Maus in einer Tulpe - eine detailreiche, filigrane Buntstiftzeichnung

 

Den (derzeit) letzten Punkt bilden die Grußkarten.
Die meisten Zeichnungen hierfür entstehen ausnahmsweise nicht gezielt für die Kleiberei – ich zeichne ab und zu…
Aus Spaß am Zeichnen oder (meistens der Fall, sonst wird das nämlich nix) aus Spaß am Motiv. Die Bilder hängen zum größten Teil verteilt in unserer Wohnung und da die Motive zum Thema passen, bietet es sich an sie zu etwas Schönem mit praktischem Nutzen zu vervielfältigen. Die Karten an sich erfordern dann natürlich noch etwas zusätzlicher Handarbeit. 

Egal was wir für „DanielsKleiberei“ machen - alles entsteht in der Zeit, in der wir nicht unseren Berufen nachgehen (wir arbeiten beide Vollzeit), an unserem alten Häuschen oder im Garten beschäftigt sind. Wir erwarten auch nicht, dass es irgendwann mehr wird als ein Kleinunternehmen.
Die Kleiberei ist für uns eine Möglichkeit uns noch mehr mit Themen zu beschäftigen die uns Spaß machen und am Herzen liegen. Diese hoffentlich auch Anderen näher zu bringen und denen, die unsere handwerklichen Fähigkeiten und Voraussetzungen des Selbermachens nicht haben, die Möglichkeit zu bieten ihre Gärten trotzdem entsprechend her zu richten.