Gartenumgestaltung
(Teil eins von zwei)
Diesmal ein Garten-Thema – interessant eventuell in erster Linie für Anfänger wie wir es damals waren und für den Rest etwas zum Schmunzeln. Muss ich zumindest, wenn ich daran zurück denke…
Es geht um die Umgestaltung unseres Gemüsegartens und die (teils naiven) Vorstellungen eines Garten-Greenhorns…
Begonnen haben wir im Frühjahr 2017. Wirklich fertig wird er (entgegen meiner damaligen Überzeugung) wahrscheinlich nie.
Da der Gemüsegarten in der Aufteilung einem Bauerngarten ähneln sollte musste alles raus, was der neuen Aufteilung im Weg war. Also alles ausser der Erde, einer Pfingstrose und ein Eck mit Schnee- und Maiglöckchen.
Als Erstes waren die Wegplatten dran – „bildhübsche“ Waschbetonplatten, die größtenteils in den Container und teilweise in Nachbars Hühnerhof wanderten. Die erste Hälfte der Platten trug ich einzeln vom Garten in den Hof zum Zwischenlagern, bis Daniel mich fragte (nachdem ich über Muskelkater geklagt hatte), warum ich eigentlich nicht den Schubkarren benutze… Relativ einfache Antwort: Weil das Hirn eben nicht immer komplett mitarbeitet! (Was für eine Frage…) Der Rest ging mit der Schubkarre dann natürlich deutlich schneller und einfacher…
Nachdem der Garten soweit „nackig“ war, war an einem Samstag voller Einsatz angesagt. Daniels Vater und Schwester waren zum Helfen angerückt. Tagesziel: Zaun weg und die alten Beetbegrenzungen frei legen.
Anfangs war der Garten komplett mit einem 2 Meter hohen Maschendrahtzaun „eingekerkert“. Unsere Vorbesitzer hatten Hühner, die sich auf dem Gelände frei bewegen durften – nur eben nicht im Gemüsegarten. Der Zaun war Punkt Nr. Eins auf der Tagesordnung. Das erledigten Tanja und ich, derweil die zwei Männer noch anderweitig beschäftigt waren. Anschließend legten wir die alten Beeteinfassungen frei. Unsere Vorbesitzer hatten entweder ein riesen Faible für Beton oder ein Jahresabo im Betonwerk… Sämtliche Einfassungen waren als kleine Fundamente aus diesem Werkstoff gegossen. Dort wo die Schalung in der Erde endete suchte sich der Beton noch ein Stück weiter den Weg, vor allem in die Breite. Das machte das Freilegen nicht unbedingt einfacher und ohne männliche Hilfe hätten wir das an dem Tag nicht mehr geschafft...
Am nächsten Samstag zerlegte Daniel alles aus Beton in (mehr oder weniger – Männer sehen das ja manchmal etwas anders…) handliche Stücke. Insgesamt Arbeit für einen Tag.
Die Zaunpfähle mussten auch noch weg. Sie waren nicht nur in der kleinen Mauer, die den Garten umgibt, einbetoniert – sie waren auch noch (ja klar, was denn sonst…) mit Beton gefüllt. Das stellte Daniel beim Durchflexen fest. Also Plan B: Mit der kleinen Flex den Stahl rundherum durchflexen und dann einfach umwerfen…
Nächster Samstagseinsatz – gleiche Mannschaft plus Verstärkung durch meinen Paps. Als Erstes musste der Beton aus dem Garten. Das ergab eine komplette Containerladung mit ca. sieben Tonnen. Nachdem alles raus war wurde der alte „Misthaufen“ abgegraben und einigermaßen gleichmäßig im Garten verteilt. (Super interessant für unsere Kater. Regenwürmer kannten sie bis dahin nicht – muss man natürlich probieren! Sieht klasse aus wenn der halbe Wurm noch aus dem Mundwinkel hängt…)
Daniel ging die Woche drauf mit einer Gartenfräse noch einmal komplett durch die Erde. Dann war wirklich alles so gut wie möglich verteilt und wir konnten die Fläche gerade ziehen.